Prävention

WHG - Präventionskonzept

Das Präventionskonzept des WHG  orientiert sich besonders an den vom Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz  in § 4, Absatz 7 – 9; 11 geforderten  Bildungs- und Erziehungszielen:

(7) Erziehungsauftrag der Schule ist es auch, die Sexualerziehung durch die Eltern in altersgemäßer Weise durch fächerübergreifenden Sexualkunde- Unterricht zu ergänzen.
(8) Die Schule trägt vorbildhaft dazu bei, Schülerinnen und Schüler zu einer Lebensführung ohne Abhängigkeit von Suchtmitteln zu befähigen. Für alle Schulen gilt daher ein Rauch- und Alkoholverbot im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und bei schulischen Veranstaltungen außerhalb der Schule...  
(9) Die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, die Lehrkräfte und das Betreuungspersonal (§ 34 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3, 5 bis 7) sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Achtung verpflichtet. Bei der Lösung von Konflikten und bei unterschiedlichen Interessen sollen sie konstruktiv zusammenarbeiten. ...
(11) Zur Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele sind Schülerinnen und Schüler mit Behinderung besonders zu unterstützen. Das Ziel einer inklusiven Beschulung steht dabei im Vordergrund.
( Version vom 24. Januar 2007)

In unserem Konzept sind alle Maßnahmen gebündelt, die zum Thema „Gesundheit und Wohlfühlen“ in und an der Schule gehören, angefangen bei grundsätzlich in bestimmten Jahrgängen vorgesehenen Veranstaltungen (Fundamentum) bis hin zu für den Bedarfsfall (Additum) vorgesehenen Bereichen wie „Erste Hilfe“ oder die „Streitschlichter“.
Für die verschiedenen Themen gibt es ein Netzwerk unterschiedlicher Ansprechpartner, das verschiedene Lehrkräfte, die Schulsozialpädagogin sowie externe Experten umfasst.

Fundamentum
In den verschiedenen Jahrgängen finden fest vorgesehene Veranstaltungen statt, bei denen der Präventionsgedanke auf die jeweilige Entwicklungsstufe der Jugendlichen abgestimmt ist.
Über die Thematisierung der verschiedenen Aspekte im Unterricht der einzelnen Fächer hinaus (cf. Lehrpläne) sind bestimmte Präventionsseminare (Gefahren im Umgang mit dem PC, Essstörungen, Sucht, AIDS) vorgesehen. Bei deren Durchführung haben wir uns, sofern dies möglich war, für externe Spezialisten entschieden. In diesem Zusammenhang entsteht zwar ein Unkostenbeitrag, die Schüler und Schülerinnen arbeiten jedoch in einer quasi „anonymen“ Situation erfahrungsgemäß vertrauensvoller mit und sind bereiter, Fragen zu formulieren oder über etwaige Erfahrungen zu berichten als bei einer Lehrkraft, die sie in anderen Unterrichtssituationen bewertet bzw. mit der sie langfristig in Kontakt stehen. Dabei ist der Schule die Unabhängigkeit dieser Experten wichtig.

Additum
Unter Additum ist zunächst ein breites Angebot von Möglichkeiten zu verstehen, die nach Einschätzung der Lehrkräfte zu jedem erforderlichen Zeitpunkt aufgegriffen werden können. Darunter sind mögliche Einheiten zu verstehen, die im Bedarfsfall mit der ganzen Klasse (z.B. Klettergarten-Besuch zur Stärkung der Klassengemeinschaft) umgesetzt oder einzelnen SchülernInnen vorschlagen werden können (z.B. Selbstbewusst- seinstraining).

Es wird darüber hinaus der Versuch unternommen, verschiedene Themen in Form eines Klassenstufen übergreifenden Elternabends durch Experten zu präsentieren; so z.B. am 6.11.2012 zum Thema „Pubertät“, am 24.4.2013 zum Thema "Gefahren im Internet".
 

Das Konzept befindet sich in der Erprobungsphase und wird bei Bedarf angepasst. Die jeweils aktuelle Version des Präventionskonzeptes finden Sie als tabellarische Übersicht hier.

Link zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:  BZgA